Genehmigungen und Vorschriften
Die Regeln haben ihren Sinn. Hier erfahren Sie, was sie für Ihren Besuch bedeuten.
ÜBERBLICK
Machu Picchu und das umliegende Schutzgebiet unterliegen einem Regelwerk, das im Laufe des letzten Jahrzehnts immer detaillierter ausgearbeitet wurde. Die peruanische Regierung und Denkmalschutzorganisationen bemühen sich darum, den Besucherzugang mit dem langfristigen Erhalt einer der bedeutendsten archäologischen und natürlichen Stätten der Welt in Einklang zu bringen. Wenn Sie diese Regeln vor Ihrer Ankunft kennen, vermeiden Sie Missverständnisse am Eingang und tragen dazu bei, dass Ihr Besuch zum Erhalt der Stätte und nicht zu ihrer fortschreitenden Zerstörung beiträgt.
- Eintrittskarten für Machu Picchu
Für alle Besucher von Machu Picchu ist ausnahmslos eine Eintrittskarte erforderlich. Diese wird ausschließlich online über die offizielle Regierungsplattform verkauft und muss im Voraus erworben werden. Es gibt keinen Ticketverkauf am Eingang.
Jede Eintrittskarte ist an eine bestimmte Passnummer gebunden und nicht übertragbar. Name und Passnummer auf der Eintrittskarte müssen exakt mit den Angaben im am Eingang vorgelegten Dokument übereinstimmen. Die Ranger sind angewiesen, Personen, deren Dokumente nicht mit ihrer Eintrittskarte übereinstimmen, den Zutritt zu verweigern. Diese Regel wird konsequent und ohne Ausnahme durchgesetzt.
Die Tickets sind nach Rennstrecke, Einlasszeitfenster und Datum sortiert. Einmal gekaufte Tickets für eine bestimmte Rennstrecke und ein bestimmtes Einlasszeitfenster können nicht mehr geändert werden, und die offizielle Plattform bietet keine Rückerstattungen an. Daher achten wir bei der Buchung besonders auf die Ticketauswahl und fragen im Rahmen des Buchungsprozesses nach Ihren Passdaten.
- TÄGLICHE BESUCHERLIMITS
Machu Picchu hat eine tägliche Besucherbegrenzung, die die Gesamtzahl der täglich zugelassenen Personen über alle Rundgänge und Zeitfenster hinweg beschränkt. Sobald das Tageslimit erreicht ist, werden keine weiteren Tickets für diesen Tag verkauft. In der Hauptsaison ist dieses Limit für die beliebtesten Rundgänge und Zeitfenster bereits Wochen im Voraus erreicht.
Für Reisende in den Inka-Dschungel bedeutet dies, dass Ihr Besuch in Machu Picchu bereits bei der Buchung Ihrer Trekkingtour geplant und die Tickets dafür reserviert werden müssen, nicht erst einige Tage vor Ihrer Ankunft in Aguas Calientes. Wir übernehmen diesen Vorgang im Rahmen Ihrer Buchung, benötigen dafür aber Ihre Passdaten.
- REGELN INNERHALB DER ZITADELLE
Bitte bleiben Sie stets auf den markierten Besucherwegen. Diese Wege kennzeichnen die für Besucher zugänglichen Bereiche des Geländes und schützen die umliegenden Bauwerke und die Landschaft vor den Schäden durch Millionen von Schritten pro Jahr. Ranger sind auf dem gesamten Gelände präsent und weisen Besucher, die die Wege verlassen, zurück.
Im Inneren der Zitadelle sind Speisen und Getränke nicht gestattet, mit Ausnahme von Wasser in wiederverwendbaren Behältern. Packen Sie sich vor dem Betreten der Zitadelle Snacks ein und verzehren Sie diese im Eingangsbereich oder in Aguas Calientes vor und nach Ihrem Besuch.
Einweg-Plastikflaschen sind auf dem Gelände nicht gestattet. Mehrweg-Wasserflaschen sind die vorgeschriebene Alternative und können in Aguas Calientes erworben werden, falls Sie keine besitzen.
Stative und Selfie-Sticks sind nicht erlaubt. Diese Einschränkung dient dazu, den Besucherfluss aufrechtzuerhalten und zu verhindern, dass Wege und Aussichtspunkte blockiert werden. Für normale Kameras und Smartphones gilt diese Regel nicht.
Große Rucksäcke mit einem Volumen von über 40 Litern sind im Inneren der Zitadelle nicht erlaubt und müssen in der Gepäckaufbewahrung am Eingangstor abgegeben werden. Packen Sie Ihren Tagesrucksack entsprechend.
Drohnen sind im gesamten historischen Schutzgebiet von Machu Picchu strengstens verboten. Dies umfasst alle Bereiche der Trekkingroute innerhalb der Grenzen des Schutzgebiets, nicht nur die Zitadelle selbst. Die Strafe für die Nutzung von Drohnen im Schutzgebiet ist empfindlich und wird konsequent durchgesetzt.
- DER INKA-DSCHUNGELPFAD UND DIE GENEHMIGUNGEN
Anders als beim klassischen Inka-Trail, für den eine staatliche Genehmigung erforderlich ist, die Monate im Voraus erworben werden muss und strengen Tageslimits unterliegt, benötigt die Inka-Dschungelroute keine separate Genehmigung. Die Route nutzt öffentliche Straßen und Wege, die nicht dem gleichen Genehmigungssystem wie der geschützte Inka-Trail-Korridor unterliegen.
Für die Inka-Dschungelroute ist lediglich die Eintrittskarte für Machu Picchu erforderlich, die wir im Rahmen des Buchungsvorgangs in Ihrem Namen erwerben.
- Umweltvorschriften
Die Inka-Dschungelroute führt durch das historische Heiligtum von Machu Picchu, ein UNESCO-Weltkulturerbe und Naturschutzgebiet. Innerhalb des Heiligtums ist es verboten, Pflanzen, Tiere, Steine oder jegliches natürliche oder archäologische Material zu entfernen. Das Wegwerfen von Müll ist im gesamten Heiligtum untersagt, und alle Besucher und Veranstalter müssen ihren Abfall selbst entsorgen.
Wir stellen wiederverwendbare Wasserflaschen zur Verfügung und bitten alle Reisenden, während der gesamten Trekkingtour auf Einwegplastikverpackungen zu verzichten. Unsere Guides führen Müllsäcke mit sich und sammeln jeglichen Müll ein, der am Wegesrand zurückbleibt. Wir bitten alle Reisenden in unseren Gruppen, sich ebenfalls daran zu halten.
Im gesamten Schutzgebiet sind Lagerfeuer verboten. Die Unterkünfte entlang der Route verfügen über Gas- oder Elektrokochmöglichkeiten.